In meinem letzten Blogeintrag vergaß ich doch glatt, ein paar Besonderheiten zu erwähnen, die mir hier bisher aufgefallen sind.

Erster Punkt: Ich entwickle mittlerweile eine leichte Paranoia, wenn es um Trinkgeld geht. Die „Tip“ Kultur in den USA ist deutlich anders als in Europa, hier gibt man eigentlich fast immer Trinkgeld aber eben nur fast immer, und wie viel ist auch abhängig vom Anlass – ja, man gibt sogar Leuten Trinkgeld, die einem einen kostenlosen Service anbieten – aber wie kalkuliere ich 20% von nichts? O.o

Zum anderen ist es hier unmöglich, ein Bier zu bekommen, ohne seinen Ausweis vorzuzeigen. Wobei ich zugeben muss, dass ich mich doch etwas geschmeichelt fühle, in meinem fortgeschrittenen Alter meinen Ausweis vorzuzeigen, um ein Bier zu bekommen ^^

Die Kehrseite ist, dass, wenn einer der Kollegen seinen Ausweis im Hotel vergisst, es die Abendgestaltung ein wenig umständlich gestaltet (ich nenn hier jetzt mal keine Namen ;) ).

Um auf einen der Kommentare einzugehen: Regina und ich haben uns kurz über einen Friseur unterhalten, waren aber beide der Ansicht, dass unsere jeweiligen Frisuren so in Ordnung sind ;)

Gestern Abend war dann nach mehrstündigen Meetings geselliges Beisammensein in Seattle angesagt, um unseren Besuch langsam ausklingen zu lassen. Dies gestaltete sich recht erfolgreich, den Abschluss machte eine koreanische Karaokebar. Leider (na ja, wie man es sieht) hat meine Kamera den Geist aufgegeben, daher kann ich an dieser Stelle keine Bilder präsentieren.

Heute geht es zurück nach Brighton – mal sehen, wie angenehm so ein Flug ist, wenn man an einer saftigen Erkältung leidet (die ich mir hier vor 2 Tagen zugezogen habe).

Bis dann, mein liebes Blog.